Die Entscheidung, St. Katharinen zu entweihen, hat uns tief erschüttert.
Unser kleines Gotteshaus, in schwierigen Zeiten erkämpft und geweiht, zu DDR-Zeiten die Gemeinde im Glauben gestärkt und erhalten, nach der Einheit Veränderungen mitgetragen, wird jetzt aus Geldmangel verkauft. „Geld regiert die Welt“, offenbar auch in der katholischen Kirche.
Hätte man nicht vom Verkauf des Kirchengrundstücks in Schildow den Unterhalt von St. Katharinen noch einige Jahre finanzieren können?
Nur wenige, meist betagte Gläubige, feiern die Gottesdienste mit, es ist abzusehen, dass es immer weniger werden und die Zeit begrenzt ist – vielleicht auch für das Mietverhältnis mit der evangelischen Kirche.
Wie hoch ist eigentlich die Miete?
Jedenfalls werden wir entwurzelt (nicht im Glauben) und das ist sehr traurig.
P.S. Auch die Hedwigs Kathedrale erregt die Gemüter. Was sind hier für Summen geflossen!!!
Monika und Horst Kallert
Im Mai 2026